Ein Blookery Städtetrip Kopenhagen führt dich in eine Stadt, die 2025 offiziell zur lebenswertesten Metropole der Welt gekürt wurde – mit perfekten 100 von 100 Punkten in den Bereichen Stabilität, Bildung und Infrastruktur. Fast die Hälfte aller Wege wird hier mit dem Fahrrad zurückgelegt, die Metro fährt rund um die Uhr, und überall warten sichere Radwege, saubere Häfen zum Schwimmen und überraschend viele grüne Oasen. Doch Kopenhagen ist mehr als nur hyggeliges Design und perfekte Infrastruktur: Zwischen den bunten Giebelhäusern von Nyhavn und den anarchistischen Murals von Christiania pulsiert eine Stadt, die beweist, dass urbane Sophistication und entspannte Lebensqualität keine Gegensätze sein müssen. In diesem Guide findest du alle wichtigen Antworten für einen gelungenen Kurzurlaub – von Anreise und Sehenswürdigkeiten über kulinarische Tipps bis hin zu Insider-Geheimnissen, die dir niemand vorher verrät.
Dein Kopenhagen Städtetrip auf einen Blick
| Flughäfen in der Nähe | Kopenhagen-Kastrup (CPH) – ca. 8 km vom Zentrum |
|---|---|
| Top 3 Must-Sees | Nyhavn, Tivoli Gardens, Rosenborg Schloss |
| Kulinarisches Highlight | Smørrebrød & New Nordic Cuisine |
| Insider-Tipp | Schwimmen im sauberen Hafenwasser bei Islands Brygge – im Sommer wie ein Stadtstrand mitten in der City |
Table of Contents
Wie komme ich am besten vom Flughafen zum Stadtzentrum von Kopenhagen?
Die Metro Line M2 verbindet den Flughafen Kastrup direkt mit dem Herzen der Stadt und ist mit Abstand die schnellste und entspannteste Option. In nur 14 Minuten gleitest du vom Terminal 3 bis zur Station Kongens Nytorv für rund 36 DKK (ca. 5 €). Die Metro fährt rund um die Uhr – ja, wirklich 24/7 – alle vier bis sechs Minuten, ist blitzsauber und perfekt auf Reisende eingestellt. Von hier aus erreichst du alle wichtigen Sehenswürdigkeiten zu Fuß oder mit wenigen weiteren Metro-Stopps.
Alternativ bringt dich der Øresundståg-Zug für 40 DKK in 13 Minuten zum Hauptbahnhof, ideal wenn dein Hotel in der Nähe des Tivoli oder Vesterbro liegt. Ein Taxi kostet zwischen 250 und 350 DKK (etwa 35-45 €) und dauert je nach Verkehr 20 bis 30 Minuten – praktisch bei viel Gepäck oder später Ankunft, aber die Metro ist so zuverlässig und komfortabel, dass selbst die Einheimischen sie bevorzugen.
Tipp: Kaufe dein Ticket direkt am Automaten im Terminal. Kreditkarten werden überall akzeptiert, und die Automaten haben englische Menüführung. Die Fahrt gibt dir bereits einen ersten Eindruck von der hervorragenden öffentlichen Infrastruktur, die Kopenhagen auszeichnet.
Die Top Sehenswürdigkeiten in Kopenhagen + echte Geheimtipps
Must-See bei einem Städtetrip in Kopenhagen (2 Tage)
1. Nyhavn – das bunte Postkartenmotiv

Wenn du an Kopenhagen denkst, siehst du vermutlich diese Zeile bunter Giebelhäuser aus dem 17. Jahrhundert vor dir, die sich im ruhigen Kanalwasser spiegeln. Nyhavn – wörtlich „Neuer Hafen“ – war einst das raue Hafenviertel, in dem Hans Christian Andersen in drei verschiedenen Häusern wohnte. Heute reihen sich entlang des Wassers Restaurants, Bars und Cafés, während historische Holzschiffe sanft im Wind schaukeln. Die Atmosphäre ist besonders magisch am frühen Morgen, wenn das silbrige nordische Licht die Fassaden in warme Pastelltöne taucht und noch kaum Touristen unterwegs sind. Abends verwandelt sich das Viertel in ein lebendiges Zentrum mit Straßenmusikern und dem Klirren von Weingläsern.
Öffnungszeiten: 24/7 zugänglich
Eintritt: Kostenlos (Kanaltouren ab 80 DKK)
Zeitbedarf: 1-2 Stunden
Insider-Tipp: Komm zwischen 8 und 9 Uhr morgens für ungestörte Fotos ohne Menschenmassen. Das Licht ist dann perfekt, und du hast die ikonische Kulisse fast für dich allein.
2. Tivoli Gardens – Magie seit 1843

Der zweitälteste Vergnügungspark der Welt ist weit mehr als nur ein Ort für Familien mit Kindern. Seit seiner Eröffnung 1843 verzaubert Tivoli Besucher mit einer einzigartigen Mischung aus Nostalgie und Moderne. Walt Disney besuchte den Park mehrmals und ließ sich für Disneyland inspirieren. Zwischen historischen Holzachterbahnen und hochmodernen Fahrgeschäften findest du sorgfältig angelegte Gärten, Open-Air-Konzerte und über ein Dutzend Restaurants. Wenn die Dunkelheit hereinbricht, erstrahlen mehr als 100.000 Lichter und verwandeln Tivoli in eine märchenhafte Kulisse, die selbst eingefleischte Skeptiker verzaubert.
Öffnungszeiten: Saisonal (April-September täglich 11-23 Uhr, Weihnachtssaison Oktober-Januar)
Eintritt: ca. 145-165 DKK Erwachsene, Fahrgeschäfte extra
Zeitbedarf: Halber bis ganzer Tag
Insider-Tipp: Besuche Tivoli wochentags am Vormittag oder komm abends nach 19 Uhr, wenn die Beleuchtung die wahre Magie entfaltet. Online-Tickets sparen Wartezeit an der Kasse.
3. Rosenborg Schloss & Kongens Have
Inmitten des ältesten Parks Kopenhagens thront das Renaissance-Schloss Rosenborg wie eine königliche Puppenstube. Christian IV. ließ es Anfang des 17. Jahrhunderts als Sommerresidenz errichten, und heute beherbergt es die dänischen Kronjuwelen in einem spektakulären Kellergewölbe. Die Räume erzählen 400 Jahre königliche Geschichte – von prächtigen Ballsälen mit Deckengemälden bis zu intimeren Gemächern mit original erhaltenen Wandteppichen und Porzellan. Der umliegende Königsgarten (Kongens Have) ist Kopenhagens beliebtester Park, wo Einheimische bei Sonnenschein picknicken, Frisbee spielen oder einfach auf den weitläufigen Rasenflächen entspannen.
Öffnungszeiten: Juni-August 10-16 Uhr, sonst 10-14 Uhr (Mo teils reduziert)
Eintritt: ca. 120-135 DKK (inkl. Kronjuwelen)
Zeitbedarf: 2-3 Stunden
Insider-Tipp: Komm dienstags bis donnerstags am Vormittag, um die Kronjuwelen ohne Gedränge zu bestaunen. Der Park ist perfekt für eine Pause mit selbst mitgebrachtem Kaffee und Gebäck.
4. Die Kleine Meerjungfrau

Sie ist kleiner als erwartet – nur 125 Zentimeter – und sitzt seit 1913 bescheiden auf einem Felsen am Ufer der Langelinie-Promenade. Die Bronzestatue, inspiriert von Hans Christian Andersens tragischem Märchen, ist zum inoffiziellen Wahrzeichen Kopenhagens geworden. Trotz ihrer geringen Größe und der oft enttäuschten Erwartungen der Touristen hat sie eine eigene Geschichte zu erzählen: Sie wurde mehrfach vandalisiert, enthauptet und bemalt, doch jedes Mal wieder restauriert. Der entspannte Spaziergang entlang des Wassers führt dich durch die sternförmige Festung Kastellet mit ihren jahrhundertealten Wallmauern – ein oft übersehenes Kleinod.
Öffnungszeiten: 24/7 zugänglich
Eintritt: Kostenlos
Zeitbedarf: 30-45 Minuten
Insider-Tipp: Besuche die Statue sehr früh am Morgen (vor 8 Uhr) für Fotos ohne Touristenmassen. Der Weg durch Kastellet ist mindestens so schön wie das eigentliche Ziel.
Should-See bei einem Kopenhagen Kurztrip (3-5 Tage)
5. Christiansborg Palast
Christiansborg ist der einzige Ort weltweit, an dem alle drei Staatsgewalten unter einem Dach residieren: Das dänische Parlament tagt hier, der Oberste Gerichtshof urteilt hier, und die königliche Familie nutzt die prunkvollen Empfangssäle für Staatsempfänge. Der imposante Turm bietet einen spektakulären 360-Grad-Blick über die Stadt aus 106 Metern Höhe. In den Kellergewölben kannst du die Ruinen der ursprünglichen Burg von 1167 erkunden – ein gespenstischer Blick in die Gründungszeit Kopenhagens, wo feuchte Steinmauern von jahrhundertealten Geschichten erzählen.
Öffnungszeiten: Täglich 10-17 Uhr (montags geschlossen)
Eintritt: ca. 150 DKK für alle Bereiche
Zeitbedarf: 2-3 Stunden
Insider-Tipp: Die Führungen durch die königlichen Empfangssäle sind spektakulär – deckenhohe Gobelins, die die dänische Geschichte erzählen, und Kristallkronleuchter, die tonnenschwer von den Decken hängen.
6. Rundetaarn (Runder Turm)
Dieser 400 Jahre alte Aussichtsturm ist ein architektonisches Kuriosum: Statt Treppen führt eine spiralförmige Rampe 209 Meter im Kreis nach oben – breit genug, dass Christian IV. einst mit seiner Kutsche hinauffahren konnte. Oben angekommen erwartet dich ein wunderbarer Rundblick über die Kupferdächer der Altstadt. Der Turm diente ursprünglich als Observatorium für den Astronomen Tycho Brahe und beherbergt heute eine kleine Kunstgalerie in der ehemaligen Bibliothek.
Öffnungszeiten: Täglich 10-18 Uhr (Do/Fr oft länger)
Eintritt: ca. 40 DKK
Zeitbedarf: 45-60 Minuten
Insider-Tipp: Besuche den Turm eine Stunde vor Sonnenuntergang, wenn das goldene Licht die Stadt in warme Töne taucht. Im Winter gibt es gelegentlich Sternbeobachtungsabende.
7. Ny Carlsberg Glyptotek

Dieses Museum ist ein Geheimtipp für Kunstliebhaber. Der Bierbrauer Carl Jacobsen stiftete seine private Sammlung antiker Skulpturen und französischer Impressionisten der Stadt. Das Herzstück ist der tropische Wintergarten – ein lichtdurchfluteter Glaspalast mit Palmen, Marmorstatuen und einem Café, wo du inmitten der Kunst eine Pause einlegen kannst. Die Sammlung umfasst Werke von Monet, Renoir und Degas neben ägyptischen Sarkophagen und römischen Büsten.
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 11-18 Uhr (montags geschlossen)
Eintritt: ca. 125 DKK (dienstags oft kostenlos)
Zeitbedarf: 2-3 Stunden
Insider-Tipp: Das Café im Wintergarten ist perfekt für eine Mittagspause – Sandwiches und Kuchen unter Palmen umgeben von jahrhundertealter Kunst.
Geheimtipps und Foto Spots für deinen Kopenhagen Städtetrip
CopenHill (Amager Bakke) – die Skipiste auf dem Kraftwerk
Nur in Kopenhagen findest du eine Müllverbrennungsanlage, auf deren Dach du Ski fahren, wandern oder klettern kannst. CopenHill ist ein architektonisches Statement für urbane Nachhaltigkeit: Das Kraftwerk wandelt Müll in saubere Energie um, während der 85 Meter hohe künstliche Berg der Öffentlichkeit als Freizeitfläche dient. Die Aussicht von oben ist spektakulär – du blickst über den Øresund bis nach Schweden. Im Sommer wandern hier Locals beim Sonnenuntergang, im Winter gleiten tatsächlich Skifahrer die 440 Meter lange Piste hinunter.
Öffnungszeiten: Täglich zugänglich
Eintritt: Aufstieg kostenlos, Skipiste separat
Zeitbedarf: 1-2 Stunden
Insider-Tipp: Komm zum Sonnenuntergang und bleib für das Lichtspiel, wenn die Stadt unter dir zu glitzern beginnt. Die Bar auf halber Höhe serviert lokales Craft Beer mit Meerblick.
Islands Brygge Havnebad – schwimmen mitten in der Stadt
Das Hafenwasser ist so sauber, dass Kopenhagener das ganze Jahr über darin schwimmen – selbst im tiefsten Winter springen Hartgesottene in die eiskalten Fluten. Islands Brygge ist ein öffentliches Schwimmbad direkt im Hafenbecken mit fünf verschiedenen Bereichen, darunter ein Kinderbecken und ein Sprungturm. An warmen Sommertagen wird die weitläufige Holzpromenade zum urbanen Strand, wo Studenten picknicken, Familien grillen und Freunde Volleyball spielen. Es ist der perfekte Ort, um Kopenhagen wie ein Einheimischer zu erleben.
Öffnungszeiten: 24/7 zugänglich, Saison Mai-September
Eintritt: Kostenlos
Zeitbedarf: 1-3 Stunden
Insider-Tipp: Bring ein Handtuch und wage den Sprung – das Wasser ist kälter als erwartet, aber unglaublich erfrischend. Die beste Zeit ist an Wochentagen nachmittags, wenn es weniger voll ist.
Superkilen Park – multikulturelles Designexperiment
In Nørrebro erstreckt sich ein Park, der mehr Kunstinstallation als Grünfläche ist. Superkilen vereint Spielgeräte und Straßenmöbel aus über 60 Ländern – jedes Objekt wurde von Einwohnern mit Migrationshintergrund aus ihrer Heimat ausgewählt. Du findest marokkanische Brunnen neben japanischen Kirschbäumen, einen türkischen Dönerladen-Stand als Spielgerät und eine thailändische Boxring-Nachbildung in knalligem Pink. Der Park ist in drei farbige Zonen unterteilt und gilt als Beispiel für innovative Stadtplanung, die Vielfalt feiert.
Öffnungszeiten: 24/7 zugänglich
Eintritt: Kostenlos
Zeitbedarf: 45-60 Minuten
Insider-Tipp: Der Park ist fotogen zu jeder Tageszeit, aber besonders stimmungsvoll am späten Nachmittag, wenn Locals Sport treiben und auf den bunten Bänken chillen.
Kastrup Søbad – das kreisförmige Seebad
Diese spektakuläre Holzkonstruktion ragt wie ein Ufo ins Meer hinaus. Das Kastrup Sea Bath besteht aus kreisförmigen Plattformen, die über Stege miteinander verbunden sind – ein perfektes Fotomotiv und ein wunderbar ruhiger Ort zum Schwimmen. Im Gegensatz zu Islands Brygge ist es hier meist deutlich leerer, und die Architektur macht jeden Schnappschuss Instagram-tauglich.
Öffnungszeiten: 24/7 zugänglich
Eintritt: Kostenlos
Zeitbedarf: 1-2 Stunden
Insider-Tipp: Kombiniere den Besuch mit dem nahegelegenen Dragør, einem malerischen Fischerdorf mit gelben Häuschen und kopfsteingepflasterten Gassen – nur 15 Minuten mit dem Bus entfernt.
Die Forgotten Giants – Schatzsuche im Wald
In den Wäldern westlich von Kopenhagen verstecken sich sechs riesige Holzskulpturen, erschaffen vom Künstler Thomas Dambo aus recyceltem Material. Die „vergessenen Riesen“ sind bis zu zehn Meter hoch und fügen sich wie freundliche Waldgeister in ihre Umgebung ein. Jeder Riese hat eine eigene Geschichte, und sie zu finden fühlt sich an wie eine moderne Schatzsuche – perfekt mit dem Fahrrad zu erkunden.
Öffnungszeiten: 24/7 zugänglich
Eintritt: Kostenlos
Zeitbedarf: Halbtagesausflug
Insider-Tipp: Lade dir vorher die Karte mit den Standorten herunter. Die Suche führt dich durch wunderschöne Naturgebiete, die die meisten Touristen nie sehen.
Fotospots: Die besten Instagram-Locations
Nyhavn bei Sonnenaufgang leuchtet in den schönsten Pastellfarben, wenn das erste Licht die Fassaden streift. Die Marmorkirche (Frederikskirche) mit ihrer mächtigen Kuppel bildet im Achsenblick von Amalienborg ein perfektes symmetrisches Foto. Der bunte Superkilen Park (besonders der Red Square) ist eine Explosion aus Farben und Formen. Die Cirkelbroen, eine kreisförmige Fußgängerbrücke von Künstler Olafur Eliasson, sieht aus wie moderne Kunst über dem Wasser. CopenHill bei Sonnenuntergang bietet spektakuläre Blicke über Stadt und Meer. Islands Brygge mit den Badenden und der Stadtsilhouette im Hintergrund fängt die Lebensfreude Kopenhagens ein. Die Kastellet-Wälle nahe der Kleinen Meerjungfrau bieten militärische Symmetrie und Wasserblick in einem.

Kulinarischer Kopenhagen Guide: Wo Locals wirklich essen
Traditionelle Küche: Was du unbedingt probieren musst
Smørrebrød ist weit mehr als ein belegtes Brot – es ist eine Kunstform. Die dünne Roggenbrotsscheibe wird mit Belägen wie eingelegtem Hering, Roastbeef mit Remoulade, Ei mit Krabben oder Leberpastete kunstvoll arrangiert. Ein traditionelles Mittagessen besteht aus zwei bis drei verschiedenen Smørrebrød, die nacheinander serviert werden. Die Reihenfolge ist wichtig: erst Hering, dann Fisch oder Meeresfrüchte, zuletzt Fleisch. Dazu gehört ein eiskalter Aquavit und ein lokales Bier.
Stegt flæsk med persillesovs ist Dänemarks Nationalgericht – knuspriger Schweinebauch mit einer cremigen Petersiliensoße und Kartoffeln. Die Knisterrinde muss perfekt sein: golden, knusprig und leicht salzig. Frikadeller sind die dänische Interpretation von Fleischbällchen, oft mit Rotkohl und eingelegten Gurken serviert. Und dann sind da die rød pølse – die kultigen roten Hotdogs vom Straßenstand, belegt mit Remoulade, Röstzwiebeln, eingelegten Gurken und Senf in einem weichen, leicht süßen Brötchen.
Insider-Tipp: Das Beste an der dänischen Küche ist die Qualität der Zutaten. Selbst einfache Gerichte schmecken außergewöhnlich, weil Butter, Brot und Gemüse von höchster Qualität sind.
Restaurant-Empfehlungen nach Preisklassen in Kopenhagen
Budget (€)
Schønnemann hat seit 1877 die besten Smørrebrød der Stadt serviert. Die holzgetäfelten Räume und karierten Tischdecken versprühen den Charme eines anderen Jahrhunderts. Die Portionen sind großzügig, die Zutaten erstklassig, und die Bedienung erklärt geduldig jedes Detail. Ein Smørrebrød kostet ab 45 DKK – unschlagbar für diese Qualität. Reservierung ist ein Muss, besonders zur Mittagszeit.
Grød revolutioniert das Haferbrei-Konzept mit kreativen Toppings wie Rhabarber-Kompott, Blaubeeren oder herzhaften Varianten wie „Barleyotto“ mit Pilzen und Parmesan. Eine sättigende Mahlzeit für 55-75 DKK in gemütlicher, skandinavisch-minimalistischer Atmosphäre.
Reffen Street Food Market auf der künstlichen Insel Refshaleøen ist Kopenhagens kulinarischer Schmelztiegel. Über 50 mobile Küchen servieren alles von vietnamesischen Banh Mi bis zu isländischem Fisch, von mexikanischen Tacos bis zu dänischen Hot Dogs. Die Preise liegen bei 50-80 DKK, und der Blick über den Øresund ist gratis. An Sommerabenden spielt oft Live-Musik, und die entspannte Atmosphäre mit Bierbänken und Feuerstellen macht Reffen zum perfekten Ort für einen langen Abend.
Mittelklasse (€€)
Aamanns 1921 interpretiert das klassische Smørrebrød neu mit kreativen Kombinationen und handwerklicher Perfektion. Jedes Brot ist ein kleines Kunstwerk. Der Chef Adam Aamann gilt als Erneuerer der Tradition, und das spürst du in jedem Bissen. Ein Smørrebrød kostet 120-180 DKK, und die Auswahl ist so verlockend, dass du mindestens drei bestellen solltest. Reservierung ist dringend empfohlen.
Höst serviert moderne nordische Küche in einer der schönsten Restaurants der Stadt. Das Interior aus warmen Holztönen, gedimmtem Licht und natürlichen Materialien verkörpert Hygge in Perfektion. Das Festpreis-Menü (345-495 DKK) wechselt saisonal und fokussiert sich auf lokale, oft biologische Zutaten. Jeder Gang ist durchdacht, ohne prätentiös zu sein.
Bæst im hippen Nørrebro backt seine Sauerteig-Pizzen im Holzofen und produziert die Charcuterie selbst. Die Bio-Zutaten kommen von lokalen Bauern, und das schmeckt man. Eine Pizza kostet 130-170 DKK, und die entspannte Atmosphäre macht das Restaurant zu einem Liebling der Locals.
Gehobenes Dining (€€€)
Geranium ist seit Jahren ein Pilgerort für Foodies weltweit. Rasmus Kofoed kreiert im achten Stock des Nationalstadions eine hyper-saisonale nordische Küche, die alle Sinne anspricht. Die Aussicht über die Stadt ist spektakulär, aber das Essen steht im Mittelpunkt: präzise, poetisch und intensiv im Geschmack. Das Degustationsmenü startet bei 3.500 DKK, und du solltest Monate im Voraus reservieren. Es ist teuer, keine Frage – aber es ist auch ein kulinarisches Erlebnis, das du nicht vergisst.
Alchemist geht noch einen Schritt weiter: Dieses Restaurant mit zwei Michelin-Sternen ist Teil Theater, Teil Labor, Teil Restaurant. Die 50 Gänge (ja, wirklich) sind multisensorische Installationen, die Geschmack, Geruch, Klang und visuelle Kunst verbinden. Nicht für jeden, aber definitiv unvergesslich.
Street Food & Märkte in Kopenhagen
Torvehallerne ist Kopenhagens kulinarisches Herz – zwei gläserne Markthallen mit über 60 Ständen, die alles von frischen Austern über Specialty Coffee bis zu handgemachten Schokoladen anbieten. Hier frühstücken Locals ihren Kaffee von Coffee Collective, kaufen frisches Gemüse für das Abendessen und treffen sich auf ein Glas Wein am Nachmittag. Die Atmosphäre ist lebhaft aber entspannt, und du kannst dich stundenlang von Stand zu Stand probieren.
Broens Gadekøkken liegt malerisch am Inneren Hafen zwischen Nyhavn und dem Opernhaus. Die Auswahl reicht von Tacos über Sushi bis zu – natürlich – Smørrebrød, und du isst mit Blick auf die vorbeigleitenden Boote. Im Sommer ist jeder Platz gold wert.
Insider-Tipp: Vermeide Reffen und Torvehallerne zwischen 13 und 15 Uhr am Wochenende – dann sind sie überfüllt. Komm stattdessen am späten Nachmittag oder frühen Abend.

Café-Kultur: Beste Cafés für Pausen zwischen Sightseeing
Coffee Collective war Pionier der Third-Wave-Bewegung in Kopenhagen. Die drei Standorte (Torvehallerne, Godthåbsvej, Jaegersborggade) servieren direkt gehandelte, frisch geröstete Bohnen mit der Präzision japanischer Teezeremonien. Jeder Espresso ist ein kleines Meisterwerk.
Prolog Coffee in Kødbyen ist winzig, aber die Filter und Espressi gehören zu den besten der Stadt. Das Interieur ist minimalistisch, die Baristas sind passionate, und die Atmosphäre ist konzentriert aber freundlich – perfekt für einen schnellen, exzellenten Kaffee.
Andersen & Maillard macht die besten Croissants außerhalb Frankreichs. Der Soft-Serve-Espresso ist Instagram-berühmt, aber alles hier ist hervorragend – vom Kardamom-Knot bis zum Sauerteigbrot.
Insider-Tipp: In Kopenhagen ist Kaffeetrinken ein Ritual, kein To-Go-Erlebnis. Nimm dir Zeit, setz dich hin, und genieße den Moment – das ist echter Hygge.
Reservierungs-Tipps für deinen Städtetrip Kopenhagen
Freitag- und Samstagabende sind in beliebten Restaurants wie Höst, Aamanns oder Bæst schnell ausgebucht – reserviere mindestens ein bis zwei Wochen im Voraus. Für Fine-Dining-Tempel wie Geranium oder Alchemist brauchst du Monate Vorlauf und solltest Wartelisten checken.
Mittagessen mit Smørrebrød bei Schønnemann oder Aamanns zur Prime Time (12-14 Uhr) erfordert ebenfalls eine Reservierung. Reffen und die Food Courts brauchen keine Buchung, aber Stoßzeiten am Wochenende zwischen 13 und 15 Uhr sowie 18 und 20 Uhr sind chaotisch.
Viele Restaurants bieten günstigere Lunch-Menüs an – eine clevere Art, gehobene Küche zu erleben, ohne das Budget zu sprengen. Und die meisten Dänen sprechen perfektes Englisch, also ist telefonisches Reservieren kein Problem.
Einen Kopenhagen Städtetrip in 2–3 Tagen perfekt erleben
Tag 1 in Kopenhagen: Klassische Highlights
Starte deinen Morgen mit Kaffee und frischem Gebäck bei Konditori La Glace, Dänemarks ältester Konditorei seit 1870. Der Sport Cake – Schichten aus Biskuit, Nougat und Karamell – ist legendär. Frisch gestärkt schlenderst du zum nahegelegenen Nyhavn (5 Minuten zu Fuß), wo die morgendliche Ruhe die bunten Häuser noch schöner erscheinen lässt. Genieße die Atmosphäre, bevor die Touristenströme eintreffen, und vielleicht buchst du direkt eine einstündige Kanalrundfahrt, die dich an der Oper, dem Schloss Amalienborg und der beeindruckenden „Schwarzen Diamant“-Bibliothek vorbeiführt.
Gegen 10:30 Uhr spazierst du in 15 Minuten entlang des Wassers zum Amalienborg Palast, der königlichen Residenz. Wenn du um 11:30 Uhr ankommst, erlebst du die Wachablösung der königlichen Garde – ein farbenfrohes Spektakel mit roten Uniformen und Bärenfellmützen. Die vier identischen Rokoko-Paläste bilden einen oktagonalen Platz um das Reiterstandbild König Frederik V., und die Symmetrie ist beeindruckend.
Von hier führt ein 20-minütiger Spaziergang durch die sternförmige Festung Kastellet zur berühmten Kleinen Meerjungfrau. Die Festungswälle bieten einen schönen Blick über die Stadt, und Einheimische joggen hier ihre Feierabendrunden. Die Statue selbst mag dich mit ihrer Größe überraschen (sie ist deutlich kleiner als gedacht), aber die Legende und der Spaziergang dorthin machen den Besuch lohnenswert. Alternativ kannst du auch eine einstündige Canal-Cruise buchen.
Für das Mittagessen kehrst du zurück zu Torvehallerne (15 Minuten Fußweg oder eine Metrostation). Diese gläsernen Markthallen sind ein Fest für alle Sinne – probiere Smørrebrød bei Hallernes Smørrebrød oder frische Austern mit einem Glas Weißwein. Zwischen den Ständen findest du alles von bio-zertifiziertem Gemüse bis zu handgemachten Schokoladen.
Gegen 15 Uhr besuchst du das nahegelegene Rosenborg Schloss (10 Minuten zu Fuß), wo du die Kronjuwelen im Kellergewölbe bestaunst und durch die prunkvollen Räume wanderst. Wenn das Wetter mitspielt, entspannst du danach im Königsgarten, wo Locals auf den weitläufigen Rasenflächen picknicken und die Sonne genießen.
Am späten Nachmittag bummelst du entlang der Strøget, einer der längsten Fußgängerzonen Europas, vorbei an dänischen Designgeschäften und internationalen Marken. Für das Abendessen wählst du ein Restaurant in den Seitengassen – Restaurant Kronborg serviert traditionelle dänische Küche, oder du gönnst dir moderne nordische Küche bei Höst.
Den Abend lässt du in Tivoli Gardens ausklingen. Der Vergnügungspark erstrahlt nach Sonnenuntergang in magischem Licht, und die Stimmung ist märchenhaft. Selbst wenn du keine Achterbahn fährst, ist ein Spaziergang durch die beleuchteten Gärten unvergesslich.
Pausentipp: Café Norden am Amagertorv für dänische Butter-Kekse und Kaffee mit Blick auf den Brunnen.
Schlechtwetter-Alternative: Nationalmuseum statt Kleine Meerjungfrau, Ny Carlsberg Glyptotek statt Königsgarten.
Tag 2 in Kopenhagen: Kultur & versteckte Perlen
Der zweite Tag beginnt ruhiger. Gegen 9:30 Uhr erkundest du den Christiansborg Palast, das politische Herz Dänemarks. Die Empfangssäle mit ihren riesigen Gobelins sind beeindruckend, und der Aufstieg auf den Turm (kostenlos!) bietet den besten Rundumblick über die Stadt. Die Ruinen unter dem Palast sind eine faszinierende Zeitreise – hier spürst du das mittelalterliche Kopenhagen in den feuchten Steinmauern.
Von Christiansborg sind es nur 10 Minuten zu Fuß zum Runden Turm (Rundetaarn). Die spiralförmige Rampe hinauf ist einzigartig, und die Aussicht über die Kupferdächer der Altstadt belohnt den Aufstieg. Oben kannst du die kleine Galerie besuchen oder einfach den 360-Grad-Blick genießen.
Mittags steuerst du Vesterbro an, das ehemalige Rotlichtviertel, das heute hip und multikulturell ist. Kødbyen, der Meatpacking District, vereint Schlachthäuser (teils noch in Betrieb) mit angesagten Restaurants, Galerien und Bars. Kødbyens Fiskebar serviert frische Meeresfrüchte in industriellem Ambiente – die Miesmuscheln sind ein Traum.
Am Nachmittag besuchst du die Ny Carlsberg Glyptotek. Schon die Architektur ist ein Erlebnis, aber die Sammlung französischer Impressionisten und antiker Skulpturen rechtfertigt die 125 DKK Eintritt. Das Wintergarten-Café im Museum ist perfekt für eine Pause – Palmen, Marmorstatuen und hervorragender Kuchen.
Wenn du noch Energie hast, lohnt sich ein Abstecher nach Christianshavn und zur Kirche Vor Frelsers Kirke. Der Turm mit der Außentreppe ist ikonisch, und der Aufstieg (400 Stufen, davon die letzten 150 außen) ist abenteuerlich – bei Wind wird es durchaus aufregend. Die Aussicht über die Stadt und das Wasser ist spektakulär.
Den Abend verbringst du in Tivoli Gardens, wenn die Lichter die Gärten in ein Märchenland verwandeln. Die Atmosphäre ist magisch, und selbst Erwachsene fühlen sich wie Kinder. Alternativ genießt du ein Dinner bei Geist Bar & Restaurant mit Blick auf die Kanäle von Christianshavn oder besuchst eine der Rooftop-Bars für Cocktails mit Stadtblick.
Pausentipp: Café Glyptoteket im Museum-Wintergarten mit Palmen und natürlichem Licht.
Schlechtwetter-Alternative: Designmuseum Danmark statt Runder Turm, Kunsthal Charlottenborg statt Christianshavn.
Tag 3 in Kopenhagen: Entspannte Erkundung & Shopping
Der dritte Tag beginnt gemütlich. Gegen 10 Uhr erkundest du Freetown Christiania, das alternative Viertel, das seit 1971 als semi-autonome Gemeinde existiert. Die selbst gebauten Häuser, bunten Wandmalereien und entspannte Atmosphäre sind einzigartig – aber respektiere die „No Photo“-Regel, besonders auf der Pusher Street. Das Viertel ist kontrovers, aber definitiv ein wichtiger Teil von Kopenhagens Identität.
Von Christiania sind es nur 10 Minuten zu Fuß zu Islands Brygge Havnebad. Wenn das Wetter mitspielt, spring ins saubere Hafenwasser wie die Einheimischen. Im Sommer ist die weitläufige Holzpromenade voller Leben – Studenten, Familien, Freundesgruppen, alle genießen die Sonne. Auch wenn du nicht schwimmst, ist die Atmosphäre entspannt und typisch für Kopenhagen.
Mittags geht es nach Nørrebro, dem multikulturellen Viertel mit der besten Street-Food-Szene. Die Jægersborggade ist eine Straße voller hipper Cafés, Vintage-Boutiquen und kleiner Galerien. Hier findest du Avocado-Toast next level, türkische Baklavas und dänisches Design in einem Radius von 100 Metern. Der Assistens Cemetery ist ein öffentlicher Park, wo Hans Christian Andersen und Søren Kierkegaard begraben liegen und Locals zwischen Grabsteinen picknicken – keine morbide Stimmung, sondern friedliche Gartenanlage.
Am Nachmittag besuchst du den Superkilen Park, ein urbanes Designexperiment mit Spielgeräten und Straßenmöbeln aus über 60 Ländern. Die bunten Flächen sind perfekt für Fotos, und die entspannte Atmosphäre lädt zum Verweilen ein.
Gegen 16 Uhr machst du dich auf den Weg zu CopenHill, der Skipiste auf der Müllverbrennungsanlage. Der Aufstieg ist kostenlos und bietet spektakuläre Ausblicke bei Sonnenuntergang. Die Bar auf halber Höhe serviert lokales Craft Beer, und die Stimmung ist locker und jung.
Den Abend lässt du bei Reffen Street Food Market ausklingen, wo über 50 mobile Küchen globale Cuisine servieren. Mit Blick auf den Øresund und oft Live-Musik im Hintergrund ist es der perfekte Abschluss deines Kopenhagen-Trips.
Schlechtwetter-Alternativen: Experimentarium (Science Center), Designmuseum Danmark, shopping in Strøget oder der Magasin du Nord, Carlsberg Besucherzentrum für Biergeschichte.
Kopenhagen Kurzurlaub, wenn du 5–7 Tage Zeit hast
Tage 1-2 in Kopenhagen: Klassische Highlights
Folge der 2-Tage-Route, aber mit mehr Zeit für jede Sehenswürdigkeit. Zusätzlich:
Tag 1 Ergänzungen:
- Nach Rosenborg besuchst du das Nationalmuseum für dänische Geschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart.
- Die einstündige Kanalrundfahrt am Nachmittag gibt dir einen kompletten Überblick über die Stadt vom Wasser aus.
Tag 2 Ergänzungen:
- Designmuseum Danmark nach dem Rundetaarn für skandinavisches Design und Kunsthandwerk.
- Abends besuchst du das Opernhaus oder eine Vorstellung im Königlichen Theater, falls dich Kultur interessiert.
Tage 3-5 in Kopenhagen: Kultur & versteckte Perlen
Tag 3: Nørrebro & Alternative Szene
Starte im Assistens Cemetery, dem Friedhof als Stadtpark, wo Locals zwischen den Gräbern von Hans Christian Andersen und Søren Kierkegaard joggen, lesen und picknicken. Die Atmosphäre ist friedlich, nicht morbid. Weiter geht’s zum Superkilen Park, dem multikulturellen Design-Experiment mit Objekten aus 60 Ländern. Mittag auf der Jægersborggade, einer Straße voller hipper Cafés und Vintage-Shops. Am Nachmittag besuchst du die expressionistische Grundtvig-Kirche, ein Backsteinmeisterwerk, das aussieht wie eine gigantische Kirchenorgel. Abends probierst du lokales Craft Beer im Nørrebro Bryghus.
Tag 4: Vesterbro & Hafenleben
Morgens erkundest du Kødbyen (Meatpacking District), wo Schlachthäuser zu Galerien, Restaurants und Clubs wurden. Die roten Neonlichter und Kopfsteinpflaster haben einen besonderen Charme. Weiter zu Carlsberg Byen, der ehemaligen Brauerei, die heute ein Kulturviertel ist. Das Besucherzentrum erzählt die Geschichte des berühmten Biers. Mittags besuchst du Reffen Street Food (Mai-September) mit Blick auf den Øresund. Am Nachmittag geht’s zu CopenHill für Skipisten-Panorama und danach zu Islands Brygge für Hafenschwimmen beim Sonnenuntergang.
Tag 5: Entspannte Erkundung
Vormittags schlenderst du durch den Botanischen Garten mit seinen tropischen Gewächshäusern – ein kleiner Urlaub im Urlaub. Weiter zu Davids Samling, einem versteckten Juwel mit islamischer Kunst in einer privaten Villa (Eintritt frei!). Mittags picknickst du im romantischen Frederiksberg Have, einem Park mit künstlichen Hügeln, Kanälen und einem Schloss. Am Nachmittag besuchst du die Cisternerne, unterirdische Kunstausstellungen in alten Wasserreservoirs – die Akustik und Atmosphäre sind gespenstisch schön. Abends shoppst du im Lateinerviertel für Vintage und dänisches Design oder genießt ein entspanntes Dinner in einem der vielen guten Restaurants Vesterbros.
Tage 6-7: Tagesausflüge
Tag 6: Louisiana Museum & Helsingør
Der Zug nach Humlebæk fährt von Nørreport und dauert 45 Minuten. Das Louisiana Museum of Modern Art liegt direkt am Øresund mit spektakulärem Meerblick. Die Sammlung ist Weltklasse – Giacometti, Picasso, Warhol – und die Skulpturengärten am Wasser sind magisch. Plane 3-4 Stunden ein. Weiter nach Helsingør (20 Minuten), wo das UNESCO-Welterbe Schloss Kronborg thront – ja, das ist Hamlets Elsinore. Die düsteren Kasematten und prächtigen Säle erzählen 600 Jahre Geschichte. Zurück in Kopenhagen zum Abendessen.
Tag 7: Malmö & Øresundbrücke
Der Zug nach Malmö, Schweden, fährt über die spektakuläre Øresundbrücke (ja, die aus der Serie „Die Brücke“). Die Fahrt dauert nur 35 Minuten und ist selbst schon ein Erlebnis. Malmös Altstadt Gamla Staden ist gemütlich mit Fachwerkhäusern und der imposanten St. Petri Kirche. Mittags isst du schwedische Köttbullar oder fika (Kaffee und Kuchen). Nachmittags besuchst du den Turning Torso, Skandinaviens höchsten Wolkenkratzer, und das nachhaltige Hafenviertel Västra Hamnen. Zurück in Kopenhagen hast du das Gefühl, zwei Länder an einem Tag erlebt zu haben.
Alternative Tagesausflüge:
- Roskilde: Wikingerschiffe und UNESCO-Dom, 45 Minuten mit dem Zug.
- Dragør: Malerisches Fischerdorf mit gelben Häuschen, 45 Minuten mit dem Bus.
- Frederiksborg Schloss: Renaissance-Pracht in Hillerød, eine Stunde mit dem Zug.
Oder du buchst gleich eine organisierte Tagestour durch Frederiksborg, Roskilde und Kronborg.
Kopenhagen Transport: ÖPNV & Co. optimal nutzen
Ticket-System erklärt
Kopenhagen nutzt ein zonenbasiertes System. Das Stadtzentrum liegt in Zone 1-2, der Flughafen in Zone 4. Die DOT Mobil App ist die einfachste Lösung für alle öffentlichen Verkehrsmittel – Metro, Bus, S-Bahn und sogar Hafenbusse.
Einzelfahrt Zone 1-2: 24 DKK (ca. 3,20 €) – gültig für 75 Minuten
24-Stunden City Pass: 120 DKK (ca. 16 €) – unbegrenzte Fahrten in Zone 1-4
72-Stunden City Pass: 240 DKK (ca. 32 €) – beste Option für einen Städtetrip Kopenhagen
7-Tage Flexkarte: 295 DKK (ca. 39 €) – für längere Aufenthalte
Die Copenhagen Card – Discover (24-120 Stunden) kombiniert ÖPNV mit kostenlosem Eintritt zu über 80 Attraktionen. Sie lohnt sich, wenn du mindestens zwei bis drei Museen pro Tag besuchst.
Welches Ticket lohnt sich? Rechenbeispiele
Wochenende (2 Tage):
- 8 Einzelfahrten = 192 DKK
- 2x 24h-Pass = 240 DKK (lohnt sich ab 5 Fahrten pro Tag)
Städtetrip (3 Tage):
- 72h-Pass = 240 DKK (lohnt sich ab 10 Gesamtfahrten)
- Wenn du Tivoli (145 DKK), Rosenborg (135 DKK) und Louisiana Museum (155 DKK) besuchst, rechnet sich die Copenhagen Card (72h ca. 550 DKK) durch die kostenlosen Eintritte.
Langzeit (5-7 Tage):
- 7-Tage Flexkarte = 295 DKK (beste Preis-Leistung)
- Copenhagen Card für 120h lohnt sich nur bei sehr attraktionsreichem Programm.
Must-have Apps
DOT Mobil – offizielle Transport-App für Ticketkauf und Echtzeitinfos
Citymapper – beste Navigation mit allen Verkehrsmitteln
Rejseplanen – dänischer Journey Planner mit präzisen Zeiten
Donkey Republic – für Fahrrad-Sharing
Zu Fuß vs. ÖPNV: Was ist fußläufig?
Das Stadtzentrum ist kompakt und fußgängerfreundlich:
- Nyhavn ↔ Kongens Nytorv ↔ Strøget: alles 5-10 Minuten
- Tivoli ↔ Hauptbahnhof: 5 Minuten
- Rosenborg ↔ Nørreport: 10 Minuten
ÖPNV empfohlen:
- Zentrum → Nørrebro: Metro M1/M2 (10 Min)
- Zentrum → Refshaleøen/Reffen: Bus 9A (25 Min)
- Zentrum → CopenHill: Metro M1 (15 Min)
- Zentrum → Vesterbro: 15 Minuten zu Fuß oder Bus
Taxi/Uber: Wann sinnvoll?
Preise:
- Grundpreis: 48 DKK + 15-20 DKK/km
- Flughafen → Zentrum: 250-350 DKK (30-45 €)
- Kurze Stadtfahrt: 80-120 DKK
Sinnvoll bei:
- Später Ankunft/früher Abfahrt
- Schlechtwetter mit Gepäck
- Gruppe ab 3-4 Personen
- Nach einem langen Tag, wenn die Füße schmerzen
Apps: Uber, Bolt, Dantaxi, 4×27 (lokale Alternative)
Fahrrad: Das echte Kopenhagen-Erlebnis
Fast 50% aller Wege in Kopenhagen werden mit dem Fahrrad zurückgelegt. Die Infrastruktur ist weltklasse: breite, separate Radwege, eigene Ampeln, und die Autofahrer sind es gewohnt, Rücksicht zu nehmen.
Bycyklen City Bikes:
- Elektronische Räder mit GPS: 30 DKK/Stunde oder 165 DKK/Tag
- App-basiert, 3.000 Räder an 300 Stationen citywide
Private Verleihe:
- Copenhagen City Bikes: 150-200 DKK/Tag, bessere Qualität
- Donkey Republic: App-basiert, 79 DKK/Tag
- Baisikeli: Soziales Unternehmen, 100 DKK/Tag
Beste Routen:
- Harbourfront Cycle Route: Nyhavn → Kleine Meerjungfrau → Kastellet
- Lakes Route: Um die drei Stadtseen (Sortedams Sø, Peblinge Sø, Sankt Jørgens Sø)
- Islands Brygge → Refshaleøen: Durch Christianshavn mit Hafenblick
Sicherheit:
- Helm wird empfohlen (nicht Pflicht)
- Immer auf den markierten Radwegen bleiben
- Handzeichen beim Abbiegen
- Nie abrupt stoppen – der Radverkehr ist schnell
- Bei Regen aufpassen – Kopfsteinpflaster wird rutschig
Insider-Tipp: Rad fahren in Kopenhagen fühlt sich an wie Schwimmen in einem Strom – du folgst einfach den anderen Radfahrern, hältst das Tempo und genießt die Fahrt. Es ist die beste Art, die Stadt zu erleben. Du kannst auch eine geführte 3-stündige Fahrradtour mit einem Local buchen.
Städtetrip Kopenhagen Insider-Wissen: Was dir niemand vorher sagt
Cultural Insights: Wie ticken die Kopenhagener?
Dänen sind höflich distanziert – sie halten Abstand in öffentlichen Verkehrsmitteln, sprechen nicht laut und grüßen Fremde nicht auf der Straße. Das ist nicht Kälte, sondern Respekt vor der Privatsphäre. Einmal angesprochen sind sie jedoch extrem hilfsbereit und sprechen oft akzentfreies Englisch. Die berühmte „Jantelov“ (das Gesetz von Jante) besagt grob: „Du sollst nicht glauben, dass du etwas Besonderes bist.“ Bescheidenheit wird höher geschätzt als Prahlerei, und das zeigt sich auch in der Mode: elegant aber unauffällig, meist in gedeckten Schwarz-, Grau- und Beigetönen.
Hygge ist mehr als nur Gemütlichkeit – es ist eine Lebensphilosophie. Dänen zünden auch tagsüber Kerzen an, nehmen sich bewusst Zeit für Kaffee und Kuchen (kaffe og kage), und schätzen kleine Momente der Behaglichkeit. Ein schneller Kaffee to go ist undänisch; man setzt sich hin, genießt und verweilt.
Das Fahrrad ist nicht nur Transportmittel, sondern Teil der Identität. Selbst bei Regen, Wind und Schnee radeln Kopenhagener zur Arbeit – in schicken Mänteln, mit Laptop im Rucksack, oft Kinder in Lastenrädern. Die Fahrradkultur ist so etabliert, dass Autofahrer automatisch Rücksicht nehmen und Radwege absolute Priorität haben.
Praktische Tipps
Trinkgeld-Etikette:
- Restaurants: 10% bei gutem Service, oft schon in der Rechnung enthalten
- Taxis: Aufrunden auf nächste 10 DKK
- Bars: Nicht üblich, aber 10-20 DKK werden geschätzt
- Cafés: Trinkgeld nicht erwartet
Geschäfts-Öffnungszeiten:
- Mo-Fr: 10-18 Uhr (Do oft bis 19/20 Uhr)
- Sa: 10-16/17 Uhr
- So: Die meisten Geschäfte geschlossen (Supermärkte bis 22 Uhr)
- 7-Eleven: Rund um die Uhr
Bezahlung (Karte vs. Cash):
- Kreditkarten werden überall akzeptiert, auch für Kleinbeträge
- Kontaktlos ist Standard – Apple Pay, Google Pay funktionieren perfekt
- Bargeld wird seltener genutzt, ist aber nie ein Problem
- MobilePay (dänische App) nutzen viele Locals
Dresscode für Restaurants/Kirchen:
- Restaurants: Smart casual, keine Shorts in gehobenen Lokalen
- Kirchen: Schultern bedeckt, lange Hosen
- Clubs: Schick aber nicht overdressed
- Alltag: Praktisch und stilvoll – Dänen sind immer gut angezogen
Kommunikation: Wichtige Phrasen
- Hej (Hi) – Hallo
- Tak (Tack) – Danke
- Undskyld (Oon-skyl) – Entschuldigung
- Taler du engelsk? – Sprechen Sie Englisch?
- Hvor er…? (Vor eh) – Wo ist…?
- Skål! (Skol) – Prost!
- Pyt – Ach, macht nichts / Kein Problem
Notfall-Dänisch:
- Jeg forstår ikke – Ich verstehe nicht
- Kan du hjælpe mig? – Können Sie mir helfen?
- Hvor er toilettet? – Wo ist die Toilette?
Lokaler Bonus:
- Dänen fahren auch bei Regen Fahrrad – Regenhosen sind normal
- Fenster öffnen auch im Winter – frische Luft ist heilig
- Pünktlichkeit wird extrem ernst genommen
- Schlange stehen wird rigoros eingehalten
- Rauchen nur in ausgewiesenen Bereichen
Sicherheit: Kopenhagen ist sehr sicher, aber wie in jeder Großstadt solltest du in Menschenmengen (Tivoli, Nyhavn, Metro) auf Taschendiebe achten. In Freetown Christiania gilt ein Foto-Verbot – respektiere das unbedingt, vor allem auf der Pusher Street. Einzelne Bereiche können angespannt sein; halte dich an die Hinweise vor Ort und vermeide Konfrontationen. Generell gilt: mit gesundem Menschenverstand bist du hier absolut sicher.
Kopenhagen für jeden Reisetyp: Dein perfekter Trip-Style
Kopenhagen für junge Leute & Studenten
Kopenhagen hat den Ruf, teuer zu sein, aber mit ein paar Tricks erlebst du die Stadt auch mit kleinem Budget. Die Party-Szene konzentriert sich auf Vesterbro und Kødbyen, wo die Clubs erst nach Mitternacht richtig voll werden. Jolene Bar serviert Cocktails ab 65 DKK in industrial-chic Atmosphäre mit Live-DJs. Bakken Kbh ist ein Underground-Club in ehemaligen Eisenbahnarkaden mit Techno bis zum Morgengrauen (Eintritt 50-100 DKK). 1105 ist eine stylische Cocktailbar mit kreativen Drinks ab 80 DKK und junger Crowd. Rust ist Kopenhagens größter Nightclub mit Live-Musik und DJ-Sets (Eintritt 100-150 DKK).
Für Instagram-worthy Spots besuchst du den bunten Superkilen Park, Reffen Street Food mit Container-Ästhetik und Hafenblick, und CopenHill für spektakuläre Stadtaussichten von der Skipiste. Günstiges Essen findest du bei Jagger (beste Burger 85-120 DKK), während der Happy Hour bei DØP (16-19 Uhr, Bier ab 25 DKK), bei Grød für gesunde Bowls (55-75 DKK), und auf den Torvehallerne für authentisches Street Food (40-80 DKK).
Budget-Hacks: Studentenrabatte mit internationalem Ausweis in Museen, kostenlose Events im Kulturhuset Islands Brygge, Free Walking Tours täglich um 11 Uhr (Trinkgeld-basiert), und die allgegenwärtige Happy Hour in den meisten Bars zwischen 16 und 19 Uhr. Hostels wie Generator Copenhagen oder Steel House bieten günstige Übernachtungen und soziale Atmosphäre.
Kopenhagen Städtetrip für Paare: Romantik pur
Zu zweit zeigt Kopenhagen seine sanfte Seite. Ein Abendessen bei Restaurant Kiin Kiin (1 Michelin-Stern) bietet Thai-Fine-Dining in intimem Setting – unbedingt den Fensterplatz mit Blick reservieren (Degustationsmenü 1.200 DKK). Für Sonnenuntergänge geht ihr zur Cirkelbroen, der kreisförmigen Brücke mit perfektem Blick über den Kanal, zu Ofelia Plads vor dem Opernhaus mit Blick auf Amalienborg, oder zu CopenHill für spektakuläre 360°-Aussichten bei goldenem Licht.
Couples-Aktivitäten umfassen Kanaltouren mit Champagner-Option (150 DKK), ein gemeinsamer Spa-Tag im Scandinavian Spa im Nimb Hotel, oder eine private Führung durch Schloss Rosenborg nach Schließung. Romantische Spaziergänge führen euch abends durch die beleuchteten Tivoli Gardens, entlang der Kanäle von Christianshavn bei Mondschein, oder durch den Königsgarten zum Sonnenaufgang ohne Menschenmassen.
Insider-Tipp: Bucht eine der schwimmenden Saunaboote bei CopenHot für ein unvergessliches Erlebnis bei Sonnenuntergang – ihr gleitet durch den Hafen, während ihr im warmen Holzzuber sitzt und Aquavit trinkt.
Städtereise Kopenhagen mit Kindern: Familienspaß garantiert
Kopenhagen ist überraschend familienfreundlich. Tivoli Gardens ist der offensichtliche Hit – Fahrgeschäfte für alle Altersgruppen ab 2 Jahren, Shows und im Sommer oft Live-Musik (Familienticket 2+2 ab 400 DKK). Das Experimentarium in Hellerup ist ein interaktives Science Center perfekt für 6-16-Jährige – Experimente zum Anfassen, Tornado-Simulatoren und optische Täuschungen (Familie 450 DKK, täglich 9:30-17 Uhr). Das Blue Planet Aquarium ist Nordeuropas größtes mit Haifisch-Tunnel, Rochen zum Streicheln und einem beeindruckenden Ozean-Becken (Familie 560 DKK, Mo-So 10-17 Uhr).
Familienrestaurants wie Café Norden bieten Hochstühle und Spielecken, Grød hat gesunde Kinderportionen, und Torvehallerne bietet für jeden Geschmack etwas. Outdoor-Aktivitäten umfassen Fælledparken mit Spielplätzen und Grillmöglichkeiten, Islands Brygge Harbor Baths mit separatem Kinderbecken, Kongens Have für Picknicks, und Amager Strandpark – zwei Kilometer Sandstrand mit Spielplatz und Wassersportmöglichkeiten.
Praktische Tipps: Wickelräume in allen Museen und Kaufhäusern, Kinderwagen-Verleih in Tivoli, alle öffentlichen Verkehrsmittel sind kinderwagentauglich, Kinder unter 12 fahren kostenlos mit einem Erwachsenen. Bei Regenwetter besucht das Nationalmuseum mit Kinderprogramm, das Tycho Brahe Planetarium mit IMAX-Kino, oder Indoor-Spielplätze in Shopping-Centern.
Kopenhagen für Architektur- und Design-Liebhaber
Das Designmuseum Danmark zeigt skandinavisches Design von 1900 bis heute – von Arne Jacobsens Stühlen bis zu modernen dänischen Textilien. Die Grundtvig-Kirche ist ein expressionistisches Backstein-Meisterwerk, das aussieht wie eine gigantische Kirchenorgel. 8 House von Bjarke Ingels ist ein begehbares Architektur-Experiment – eine achtförmige Wohnanlage, wo Bewohner mit dem Fahrrad bis in ihre Wohnung fahren können. Die Black Diamond Library (Königliche Bibliothek) beeindruckt mit ihrer dramatischen schwarzen Glasfassade am Wasser.
Für Design-Shopping besuchst du HAY House für moderne Möbel, Illums Bolighus als fünfstöckiges Design-Kaufhaus, Normann Copenhagen für zeitgenössisches skandinavisches Design, und Georg Jensen für dänisches Silberhandwerk seit 1904. Die ganze Stadt ist eigentlich ein Design-Museum – von den Straßenlaternen über die Fahrradständer bis zu den Metro-Stationen wurde alles von renommierten Designern gestaltet.
Fazit: Warum Kopenhagen dein nächstes Reiseziel werden sollte
Ein Städtetrip Kopenhagen offenbart dir eine Stadt, die das scheinbar Unmögliche geschafft hat: Sie vereint urbane Sophistication mit entspannter Lebensqualität, Innovation mit Tradition, und nachhaltiges Denken mit purer Lebensfreude. Von den bunten Giebelhäusern Nyhavns bis zur futuristischen Skipiste auf CopenHill, von den Michelin-Stern-Restaurants bis zu den entspannten Harbor Baths – Kopenhagen beweist, dass Großstädte auch menschlich sein können.
Wer 2-3 Tage bleibt, erlebt die Highlights – Nyhavn, Tivoli, Rosenborg, die Kleine Meerjungfrau. Mit 5-7 Tagen entdeckt man das echte Kopenhagen: die alternativen Viertel Nørrebro und Vesterbro, die versteckten Cafés und Design-Studios, die Forgotten Giants im Wald und vielleicht sogar einen Tagesausflug nach Malmö oder zum Louisiana Museum. Es ist diese Mischung aus Hygge-Gemütlichkeit, radikaler Nachhaltigkeit und stiller Innovationskraft, die Kopenhagen so einzigartig macht.
Die Stadt funktioniert still brillant: Du bewegst dich mühelos mit Metro und Rad, isst großartig von Street Food bis Fine Dining, und findest überall Plätze zum Durchatmen. Für Genussmenschen, Architekturfans, Familien und Nachtschwärmer ist sie gleichermaßen ein Volltreffer. Kopenhagen ist kein lautes Spektakel – es ist eine leise Einladung zum guten Leben, und wer sie annimmt, wird mit Momenten belohnt, die lange nachwirken.
Kopenhagen ist übrigens eine unserer vielen beliebten Blind Booking Reiseziele im Norden! Wusstest du, dass du unsere Überraschungsreisen auf eine oder mehrere Himmelsrichtungen eingrenzen kannst? Andere Lieblingsdestinationen sind z.B. Kurztrips nach Stockholm, Städtetrips nach Dublin oder Städtereisen nach Manchester. Lust auf eine andere Himmelsrichtung? Kein Problem: Du kannst das bei deiner Auswahl angeben und unser Algorithmus stellt dir basierend auf deinen Vorlieben den perfekten Städtetrip zusammen.
